Seit Freitag, 8. Oktober ist der Grafrather Jugendtreff wiederbelebt. Wichtiges Anliegen ist die begleitete Selbstverwaltung durch die Jugendlichen.
Dieses Konzept ist beim ersten Versuch der Neugründung des Jugendtreffs noch nicht in's Laufen gekommen. Jetzt hat man einen neuen Vorstand gewählt,
dessen Zusammensetzung dieses Konzept auch widerspiegelt.
Als Vertreter des Gemeinderats ist Bernd Traut von der Einigkeit Grafrath im Vorstand, der sich bei der Neugründung des Jugendtreffs von Anfang an
engagiert.
Neuer Vorstand des Vereins „Jugendzentrum Grafrath e.V.“
1. Vorsitzender: Moritz Müller
2. Vorsitzender: Alexander Dotterweich
Schriftführer: Constantin Lehmann
Schatzmeister: Bernd Traut
Beisitzer: Anja Metz (staatlich anerkannte Erzieherin)
Die Öffnungszeiten (gelten ab sofort) wurden an die Wünsche der Jugendlichen angepasst:
Freitags von 16:00 bis 20:00 Uhr
Altersbegrenzung auf 12 bis 16 Jahre
Betreuung durch Frau Anja Metz, die staatlich anerkannte Erzieherin ist.
Samstags von 18:00 bis 22:00 Uhr, offener Betrieb.
In den Gemeinderatssitzungen vom 14.1. und 8.2.2010 informierte Bürgermeister Dr. Hagenguth, dass die Baugenehmigung für den Bau der Kinderkrippe am
Höfener Hang jetzt vorliegt. Die bis dato noch bestehende Klage gegen den Bau der Krippe an diesem Standort wurde zurückgezogen. Somit ist in
absehbarer Zeit mit dem Baubeginn zu rechnen.
In der Gemeinderatssitzung vom 21. September 2009 wurde ein Bebauungsplan für das Areal an der Hauptstraße zwischen Bahnhofsstraße und Schule verabschiedet.
Auf dem Areal ist nun die Erstellung von Wohnraum für Ein- und Zweifamilienhäusern (ggf. Junges Wohnen) geplant sowie Raum für Geschäfte und
betreutes Wohnen. Insbesondere auf dem Damiangrundstück sollen zwei Bauten entstehen, die diverse Einrichtungen enthalten.
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Der Einigkeit Grafrath gegenüber hat der Bauinteressent für das Damiangrundstück die Absicht geäussert, betreutes Wohnen nach dem Vorschlag der
Einigkeit Grafrath aus der Kommunalwahl 2008 einrichten zu wollen.
Das Angebot von sozialen Einrichtungen sowie von Geschäften und evtl. Jungem Wohnen in zentraler Lage würde eine interessante Erweiterung
dieses Areals im Sinne einer lebendigen und gesunden Ortsstruktur bedeuten.
Die Einigkeit Grafrath wird in dieser Planung weiterhin die in der Kommunalwahl eingebrachten Vorschläge für ein lebendiges Ortszentrum verfolgen.
Das Bürgerfest der Einigkeit Grafrath zusammen mit dem Wirt des Bürgerstadls - Frank Unger - war ein großer Erfolg. Knapp 200 Besucher
feierten von 15:00 Uhr bis in die späten Abendstunden in den Laubenarkaden des Bürgerstadls.
Für die Kinder waren die Riesen-Hüpfburg, das Kickerturnier sowie das Ponyreiten die Attraktion. Vielen Dank an dieser Stelle an die Reiter des
Alten Hacklhofs, die trotz Terminprobleme es noch möglich gemacht haben zu kommen und so den ca. 30 wartenden Kindern eine Riesenfreude gemacht haben.
Ein Höhepunkt war sicher auch der Auftritt der Grafrather Geig'nmusi. In der Besetzung mit 2 Geigen, Akkordeon und Streichbaß boten Sie den zahlreichen
Gästen beste Unterhaltung und liessen auch die zahlreichen und wiederholten Zugabe-Rufe nicht unerfüllt.
Ein besonderer Dank auch an Frank Unger und sein Team, die mit hohem Einsatz zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Neben viel Spaß und guter
Unterhaltung hat das Bürgerfest sicher auch die Erkenntnis gebracht, dass Feiern im Bürgerstadl immer ein Genuß ist.
Wie angekündigt haben einige Anlieger gegen den Standort der Kinderkrippe am Kirchweg geklagt. Aufgrund der dadurch entstehenden Rechtsunsicherheit und der
immer noch sehr hohen Kosten für die Krippe von mind. 1.400.000 EUR (Budgetansatz im neuen Haushalt), hat die Einigkeit Grafrath in einem Pressegespräch
gefordert, dass sich der Gemeinderat nochmals mit der Standortfrage auseinandersetzt.
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Was spricht aus unserer Sicht gegen den Standort am Kirchweg:
- sogar von einigen Befürwortern im Gemeinderat wird er als "nicht optimal" bezeichnet. Dafür spricht aus ihrer Sicht, dass
"die anderen wesentlich schlechter" seien.
- durch diesen Standort wird potentielles Bauland einem späteren Verkauf durch die Gemeinde unwiederbringlich entzogen
(eine wesentliche Einnahmequelle für Kommunen). Wir gehen hier von einem erzielbaren Erlös in deutlich sechstelliger Höhe aus.
- diese entgangenen Einnahmen werden bei der Kostenbetrachtung für diesen Standort nicht berücksichtigt.
- Es gibt alternative Standorte, die in Besitz der Gemeinde sind, für die aber z.T. ein Bebauungsplan erstellt werden müsste
(z.B. an der Hauptstraße) oder die auf dem Gelände der Schule liegen.
- Die Erstellung des Bebauungsplans war das Hauptgegenargument gegen einige andere Standorte, man wollte die Krippe schnell - bis zum September
2009 fertigstellen.
- Mittlerweile haben wir Juni 2009 und die Krippe ist von einer Fertigstellung weit entfernt. Damit sind andere Standorte, die man wegen
eines Bebauungsplans als "schlechter" bezeichnet hat wieder interessant - mögliche Zuschüsse können noch länger beantragt werden.
- Mit 34 Meter Länge wird die Kinderkrippe als exponiertes Bauwerk das Ortsbild an dieser Stelle sehr prägen. Wir meinen nicht zum Vorteil.
- Die Zufahrt über den Kirchweg droht zum Engpaß zu werden. Gerade bei schlechtem Wetter wählen Eltern von Kleinstkindern verständlicherweise oft
den bequemsten Weg - und der führt mit dem Auto über den Kirchweg.
In einem Leserbrief auf unsere Kritik an diesem Standort wurde in den Raum gestellt, dass Kinder bei der Einigkeit Grafrath
in Zukunft einen fragwürdigen Stellenwert hätten. Solche Aussagen halten wir für polemisch und sie zielen an der Sache vorbei.
Man muss fast befürchten, dass damit bereits auf bevorstehende Europa- oder Bundestagswahlen abgezielt wird. Schade, das dadurch die
Kommunalpolitik in Grafrath beeinträchtigt wird.
Eine nochmalige Beratung über den Standort der Kinderkrippe würde Sinn machen. Denn auch die beste
aller schlechten Alternativen ist immer noch keine gute Wahl.
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Konzept für Klosterwirtareal vorgelegt
Auf der jüngsten Sitzung des Gemeinderates wurde die Planung für die Kinderkrippe an ein Planungsbüro aus Althegnenberg vergeben. Obwohl die Standortfrage
nicht auf der Tagesordnung stand, wurde in den Diskussionen klar, dass der gewählte Standort am Kirchweg nach wie vor heftig umstritten ist.
In der öffentlichen Viertelstunde wandte sich eine Bürgerin an den Bürgermeister, bei der Standortwahl mit Vernunft zu entscheiden, d.h. die Krippe
runter an die Hauptstrasse zu setzen. Der Standort am Kirchweg würde die Parkverhältnisse für die Kirche Höfen, gerade bei Gottesdiensten oder Beerdigungen,
sehr beeinträchtigen. Auch, so die Bürgerin weiter, glaube sie nicht, dass die Eltern an der Hauptstrasse parken und dann ihre Kinder den Hang hinaufbringen,
gerade bei Regen oder Schnee. Vielmehr werde der Kirchweg zum Engpass durch etliche an- und abfahrende Autos.
Bürgermeister Dr. Hagenguth verwies auf die getroffene Standortentscheidung, vor allem weil dafür kein Bebauungsplan notwendig gewesen sei. Er räumte aber
in der gleichen Sitzung ein, dass auch er den Standort am Kirchweg nicht für optimal halte. Dies bekräftigte auch Herr Struzena, Gemeinderat der Grünen
in der Diskussion. Allerdings sahen beide keine Veranlassung, einen anderen Standort zu wählen.
Die Gründe, warum trotz dieser Bedenken für den Kirchweg als Standort entschieden wird, bleiben unklar. Verwiesen wird vor allem immer auf den nicht notwendigen
Bebauungsplan, was angesichts der Tatsache, dass bereits 8 Monate in's Land gegangen sind, in denen man einen Bebauungsplan für einen anderen Standort
hätte durchziehen können, differenziert zu sehen ist.
Die Gemeinderäte der Einigkeit Grafrath bekräftigten nochmals, dass sie alle für den Bau einer Krippe sind. Die Standortfrage und damit die Auswirkungen für
die Gemeinde dürften aber dem Willen nach dem schnellen Bau einer Krippe nicht untergeordnet werden. Vor allem angesichts der vielen Bedenken und der Massivität
des für 3 Gruppen ausgelegten Baus, der mit ca. 34 Metern Länge an dieser Stelle im Ortskern eine zentrale Wirkung im Ortsbild hat. Auch die Verbauung von
gemeindeeigenem Grund, den man so nicht mehr als Bauland verkaufen kann, wurde kritisiert. Ein Argument, dass angesichts von Standortalternativen und gerade
in Zeiten wie diesen nicht von der Hand zu weisen ist.
Die Einigkeit hätte sich gewünscht, dass die Standortfrage für die Kinderkrippe nochmals überdacht wird und nach einer Lösung gesucht wird, die nicht
auf so viel Bedenken in der Bevölkerung und "nicht optimale" Auswirkungen für die Gemeinde stößt.
Aber am Ende wäre dann noch ein Krippenstandort mit 17:0 Stimmen entschieden worden, also einem Ergebnis mit zu wenig politischem Abgrenzungspotential.
So wurde mit den Stimmen der Bürger für Grafrath, der Grünen und der SPD mit 8:6 für die Auftragsvergabe und damit die Bekräftigung des Standortes gestimmt.
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Unter Leitung des Liegenschaftsreferenten Bernd Traut wurde am 25.3.09 der Verein "Jugendtreff Grafrath" von 15 Jugendlichen gegründet.
Geöffnet ist der Jugendtreff am Dienstag und Freitag von 17:00 bis 22:00 Uhr und am Samstag von 15:00 bis 22:00 Uhr.
Eingeladen sind Jugendliche zwischen 12 und 21 Jahren. Die Räume des Jugendtreffs liegen im Souterrain des Grafrather Rathausturmes.
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Montag, 29. November 2010
Klosterwirt Grafrath: Nach Hin und Her lenkt Bürgermeister ein - neue Beratung des Konzeptes der Real Treuhand am 2.12.2010
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Donnerstag, 14. Oktober 2010
Jugendtreff Grafrath: Neustart mit 25 Jugendlichen
Jugendtreff Grafrath: Neuer Vorstand und Öffnungszeiten
Montag, 11. Oktober 2010
Klosterwirt Grafrath: Konzept der Real Treuhand droht zu scheitern - Gemeinderat genehmigt nur mit Einschränkungen
Klosterwirt: Konzept der Real Treuhand droht zu scheitern
Dienstag, 9. Februar 2010
Klosterwirt Grafrath: Erben verkaufen nicht mehr an Gemeinde
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Montag, 8. Februar 2010
Kinderkrippe: Baugenehmigung liegt vor - Klage zurückgezogen
Kinderkrippe: Baugenehmigung liegt vor
Samstag, 23. Januar 2010
Klosterwirt Grafrath: Aktueller Stand zur Diskussion um Klosterwirtkonzept der CSU und EINIGKEIT Grafrath
Aktueller Stand Klosterwirtkonzept
Montag, 28. September 2009
Ortszentrum: Belebung mit Betreutem Wohnen möglich
In der Gemeinderatssitzung vom 21. September 2009 wurde ein Bebauungsplan für das Areal an der
Hauptstraße zwischen Bahnhofsstraße und Schule verabschiedet.
Ortszentrum: Bebauungsplan verabschiedet